INALCA SpA / Ultrocchi Carni SpA

Im Auftrag der italienischen Gruppo Cremonini übernahm MPS in den Jahren 1996 und 1999 die vollständige Einrichtung zweier großer Rinderschlachthöfe in Italien.

Die beiden bei Modena ansässigen Unternehmen INALCA und Ultrocchi zählen seitdem zur absoluten Branchenspitze Europas.


Spitzenleistung

Die Schlachtlinien wurden für Spitzenleistungen in ihrem Segment ausgelegt und eignen sich auch für das Schlachten von Kälbern. Jede Linie verfügt über eine Schlachtkapazität von 150 Rindern in der Stunde.

Insgesamt werden 5500 Rinder in der Woche geschlachtet.

Für die Linien von INALCA und ULTROCCHI zusammen ergibt das eine Kapazität von 550.000 Rindern pro Jahr.

Schnelle Inbetriebnahme

Eine der beiden Schlachtlinien ist eine vollständig neu installierte Rinderschlachtlinie, die an die bestehende Hauptniederlassung von INALCA SpA in Castelvetro angebaut wurde.

Diese Linie konnte im September 1996 innerhalb von nur einer Woche erfolgreich in Betrieb genommen werden.

Die andere Schlachtlinie von Gruppo Cremonini wurde im Rahmen des Neubaus von Ultrocchi Carni SpA realisiert. Die Firma liegt im etwa 60 km hinter Mailand gelegenen Ospedaletto Lodigiano, direkt an der A1 von Mailand nach Bologna.

Diese Linie wurde im Mai 1999 ebenfalls innerhalb von einer Woche erfolgreich installiert und vollständig in Betrieb genommen.

Luigi Cremonini
Vorstandsvorsitzender der Cremonini S.p.A

"Die Cremonini Gruppe hat in ihren Betrieben in Castelvetro (Modena) und Ospedaletto Lodigiano (Lodi) zwei Schlachtlinien installiert, die von MPS geliefert wurden. Dank ihrer Effizienz, der Zuverlässigkeit und der Bedienerfreundlichkeit in den Bereichen Hygiene, Kontrolle und Sicherheit entsprechen diese Schlachtlinien voll und ganz den Produktionsanforderungen unseres Unternehmens."


Herkunftsnachweis

Der Herkunftsnachweis ist bei INALCA / ULTROCCHI ein vollkommen integrierter Bestandteil der Produktionskette.

Von der Geburt auf dem Bauernhof, über die Anlieferung der lebenden Tiere und anschließenden Schlachtung bis hin zum Kühlen, Ausbeinen und Verarbeiten des Fleisches lässt sich jedes einzelne Tier, jeder Muskel und jedes Produkt zurückverfolgen.

ULTROCCHI arbeitet mit einem neu entwickelten System für die automatische vertikale Zerlegung von Rindervierteln. Damit werden die Fleischteile schnell, ergonomisch und hygienisch ausgebeint.

Während des gesamten Zerlegevorgangs bleiben die Teile garantiert zusammen, so dass der Herkunftsnachweis gewährleistet ist.


Moderne Linien mit Karussellbearbeitungen

Die beiden Rinderschlachtlinien von MPS verfügen jede über einen langen Pufferstall, durch den die Rinder inline zu zwei Rinderboxen geleitet werden. Schnelle Seilwinden und Förderer bringen die Rinder zur separaten Ausblutung. Das Blut wird mittels eines Stichkarussells aufgefangen.

Die Rinder setzen ihren Weg von der Elektrostimulation zum Abhängen und der Vorenthäutung mit Hebebühnen in gerader Linie fort und kommen dabei auch an zwei "Gorilla"- Enthäutern vorbei.

Anschließend folgt ein Pansenausholkarussell mit Hebebühnen, bei denen die Pansen auf ein direkt unter dem Rind laufendes Förderband mit Edelstahlkisten gleiten.

Das Auseinandersägen erfolgt mit 2 automatischen DAMOCLES- Rindersägen.

Anschließend werden die halben Schlachtkörper sowie die weißen und roten Organe synchron kontrolliert, um anschließend über einen Schnellkühltunnel in die automatischen Kühllager geführt zu werden. Das vollständige Ausbeinen der halben Schlachtkörper erfolgt am nächsten Tag im Zerlegesaal.

Inalca ist der größte Hamburger-Produzent Italiens. Jährlich werden hier 20.000 Tonnen Hamburger hergestellt.

Inalca beliefert hauptsÄchlich große Konzerne wie McDonalds, Unilever und Nestlé.

Alle übrigen Rindfleischprodukte finden frisch oder portioniert, vakuumverpackt und gekühlt oder tiefgefroren weltweiten Absatz.

INALCA / ULTROCCHI ist im Besitz des USDA- und des EC-Approvals.